Karl-Martin Pfenning, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter pfenning-Gruppe

Als in der ersten Welle das Leben auf das Wichtigste reduziert wurde, waren alle nicht systemrelevanten Bereiche plötzlich zweitrangig. Branchen mit globalen Lieferketten wie die Automobilindustrie kamen zum Stillstand.

Karl-Martin Pfenning

 

„Die Corona-Krise hat Wirtschaft und Gesellschaft die Bedeutung der Logistik vor Augen geführt.“

Das bekam auch unsere Unternehmensgruppe zu spüren, wir mussten zahlreiche Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Gleichzeitig hatten wir als einer der Top-Handelsversorger Deutschlands kurzfristig in der Handelslogistik erhebliche Mengensteigerungen zu bewältigen – von Flensburg bis Garmisch-Patenkirchen. Fahrzeuge konnten wir rasch bereitstellen, schwieriger war der Einsatz zusätzlicher qualifizierter Kraftfahrer. Also holten wir einen Teil der Kollegen aus der Kurzarbeit. Nur durch das unglaubliche Engagement unserer MitarbeiterInnen konnten wir flexibel auf den steigenden Bedarf des Lebensmitteleinzelhandels reagieren. Auch im Non-Food-Bereich sind Lieferketten gestört, die KollegInnen haben auch hier Enormes geleistet, um Warenstaus durch coronabedingte Ladenschließungen aufzufangen. Parallel teilten wir Betriebsabläufe so auf, dass KollegInnen aus verschiedenen Bereichen und Schichten nicht miteinander in Berührung kommen. Wo Kontakt unvermeidlich ist, installierten wir Plexiglaswände und desinfizieren Arbeitsplätze, allen MitarbeiterInnen stellen wir kostenfrei medizinische OP- und FFP2-Masken zur Verfügung. Mit Hilfe unserer IT ermöglichen wir Home Office und effiziente Konferenzen mit externen Partnern. Für mich persönlich ist positives Denken der Schlüssel zur Bewältigung der Krise. Ausgleich finde ich in der Natur und beim Sport. Die durch die ausgefallenen Veranstaltungen freigesetzte Zeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie.

 

Weitere Auszüge aus dem Buch

 

Katrin Erk

Katrin Erk

Ich bin allen MitarbeiterInnen sehr dankbar, die sich in einem oft an persönliche Grenzen gehenden Maß in Pflege, Therapie und Wissenschaft einbringen.

Dr. Ulrike Mielke

Dr. Ulrike Mielke

Ich entschied mich gegen die Schockstarre, beschloss, mich neu zu erfinden und startete sofort einen kostenfreien virtuellen Literaturkreis.  „Durch Corona zu neuen Perspektiven.“ Als freiberufliche Dozentin für Literatur und Philosophie gebe ich seit mehr als 30...

Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz

Prof. Dr. med. Tobias Renkawitz

Gleichzeitig gelang es uns, dringliche Operationen in der Kinder-, Tumor- und Wirbelsäulenorthopädie aber auch Therapien bei stärksten Arthroseschmerzen oder nach Unfällen weiterhin zu ermöglichen.