Prof. Dr. med. Hugo A. Katus – Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, der Internistischen Intensivmedizin

Um Infektionen innerhalb unserer Klinik zu vermeiden, mussten wir spezifische Strukturen für den Umgang mit einer uns völlig unbekannten Erkrankung schaffen. Wichtig war uns dabei, die Behandlungsqualität in der gesamten Inneren Medizin – Gastroenterologie und Kardiologie – zu jedem Zeitpunkt aufrechtzuerhalten. Daher richteten wir für COVID-19-Verdachtsfälle eine getrennte Notaufnahme ein.

Dietmar Hopp - Curevac - Corona

„„Wir mussten Strukturen für den Umgang mit einer uns völlig unbekannten Erkrankung schaffen.“

Um unterschiedliche Krankheitsverläufe und Schweregrade überwachen zu können, entstand eine eigene Beobachtungsstation. Ausreichende Intensivkapazität stellten wir in Zusammenarbeit mit der Anästhesie und weiteren Fachbereichen auf einer Corona-Intensivstation in der noch nicht bezogenen neuen Chirurgischen Klinik bereit. Durch ein hochmotiviertes, interdisziplinäres Team aus Pflege und Medizin haben wir so eine eigene COVID-19-Klinik aufgebaut. Gefordert waren wir auch bei der Beschaffung von Desinfektionsmitteln, Masken und Schutzkitteln.

Als übergeordnetes Zentrum für Innere Medizin entwickelten wir in Zusammenarbeit mit der Intensivmedizin und mit SAP Meldesysteme wie die Bettencloud. Mir persönlich machte die Arbeit in diesem Team sehr viel Spaß, gemeinsam leisteten wir für unsere Patienten und Patientinnen Hervorragendes. Die so gewonnenen Erfahrungen können uns bei einer möglichen neuen Krise hilfreich sein, denn bis heute gibt es keine einheitliche, gesicherte Behandlungsstrategie.

 

 

Weitere Auszüge aus dem Buch

 

Karl-Martin Pfenning

Karl-Martin Pfenning

Als in der ersten Welle das Leben auf das Wichtigste reduziert wurde, waren alle nicht systemrelevanten Bereiche plötzlich zweitrangig. Branchen mit globalen Lieferketten wie die Automobilindustrie kamen zum Stillstand.

Karl Hellwig

Karl Hellwig

Solange wir hören: „Toll, dass ihr das macht“, werden wir weitermachen.

Ursula Teschner

Ursula Teschner

Mit der Idee des Musizierens im öffentlichen Raum hoffe ich, ein bisschen gute Laune zu verbreiten. Außerdem macht es auch mir selbst viel Freude.